Juppokaschto

Mit der Veranstaltungsreihe „Juppokaschto“ stellte der Verein einfach wälderisch – Verein zur Förderung der Kultur- und Musiklandschaft des Bregenzerwaldes gemeinsam mit Resi Bals und Karin Kaufmann die Bregenzerwälder Tracht in den Mittelpunkt. Von März bis Juli wurde im Gasthaus Engel in Egg an jedem ersten Samstag im Monat ein thematischer Einblick in die Welt der Tracht geboten – zum Zuschauen, Lernen und Austauschen.

Symbolisch wurde dabei der Juppokaschto, das traditionelle Möbelstück zur Aufbewahrung der Tracht, geöffnet. Ziel war es, die Bregenzerwälder Frauen- und Männertracht besser kennenzulernen, handwerkliches Wissen weiterzugeben und den Dialog über Tradition und Gegenwart zu fördern.

Die Auftaktveranstaltung am 5. März stand unter dem Motto „Gut behütet“ und widmete sich den traditionellen Kopfbedeckungen – von Scheahut und Schappele bis zur fast vergessenen Stucha. In den folgenden Monaten ging es etwa unter dem Titel „Bunt genäht“ um Ärmel, Schoß und Schalk der Wäldertracht. „Die Tracht muss leben, flexibel bleiben und darf nicht erstarren“, betonte Resi Bals, die durch ihr Wissen und ihre Leidenschaft die Gäste begeisterte.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt auf so großes Interesse gestoßen ist“, resümierte Michael Moosbrugger, Obmann des Vereins einfach wälderisch. Sein besonderer Dank galt Urs Schwarz und Roswitha Natter für Organisation und Begleitung.

Mit „Juppokaschto“ ist es gelungen, altes Wissen neu zu beleben und das Bewusstsein für die kulturelle Bedeutung der Tracht im Bregenzerwald zu stärken.